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Erste Erhöhung der Leitzinsen 2011


Erste Erhöhung der Leitzinsen 2011Erstmals seit Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 hat die EZB den Zinssatz von 1,0 Prozent moderat auf 1,25 Prozent erhöht.

 

 

Die historisch niedrigen Leitzinsen neigen sich dem Ende. Vorerst wurden durch die EZB die Leitzinsen um 0,25 Basispunkte angehoben, sodass ab dato ein Leitzins von 1,25 Prozent gilt. Dass dieser Schritt getan werden würde, haben Experten vorausgesehen. Die für alle Verbraucher spürbare Teuerung, insbesondere bei Heizöl, Benzin und Lebensmitteln und die damit verbundenen Inflationsrisiken, haben eigentlich keinen anderen Schritt erlaubt. Die obersten Währungshüter müssen gegensteuern und haben das nun moderat getan.

 

Was bedeutet das für die Verbraucher

 

Nun – es gibt immer noch viele Menschen, die denken, was habe ich mit den Leitzinsen zu tun, das ist doch der Zinssatz, zu dem die Banken sich das Geld leihen. Das ist wohl richtig, aber dennoch hat es für Sparer, Anleger und Verbraucher, die Kredit aufnehmen wollen, über kurz oder lang Bedeutung.

 

Was manche freut, ist das Leid für andere. Denn die Erhöhung der Leitzinsen wird zur Folge haben, dass die Zeit der niedrigen Zinsen vorbei ist. Natürlich passiert das nicht über Nacht –und noch kosten Kredite nicht mehr, aber, das war auch nur der erste Zinsanhebungsschritt der EZB, weiter werden folgen und dann werden auch die Zinsen für Verbraucherkredite und Immobilienkredite entsprechend ansteigen.

 

Profitieren werden die Sparer und Anleger, denn eine Zinserhöhung zieht in der Regel nach sich, dass die Zinsen für Geldanlagen wie Tages- und Festgeld angehoben werden. Aber auch hier braucht es Geduld. Erfahrungsgemäß werden zuerst die Kreditzinsen teurer, mit der Anhebung der Sparzinsen lassen sich die Banken Zeit.

 

Wer Kredit braucht, sollte jetzt handeln und wer neue Aktivitäten bei der Geldanlage plant, sollte sich jetzt nicht auf Festgeld mit langen Laufzeiten konzentrieren, sondern einen attraktiven Tagesgeldanbieter wie zum Beispiel die Bank of Scotland finden und abwarten, was passiert. Einmal wöchentlich ein Tages- und Festgeldvergleich und so Obacht geben, wann von Zinssteigerungen profitiert werden kann.

 

 

 

Verfasst im April 2011

 

 



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