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Mehr Sicherheit mit der Restschuldversicherung?

 

Mehr Sicherheit mit der Restschuldversicherung?

Die Restschuldversicherung ist bei den Banken ein beliebtes Instrument zur Absicherung von Konsumentenkrediten, aber ist das immer sinnvoll?

 

Die Restschuldversicherung – vielen auch als Kreditversicherung oder Kreditlebensversicherung bekannt – ist ein Instrument, das die Banken gern nutzen, um einen Kredit abzusichern. Das soll sowohl im Interesse der Banken sein, denn es schützt die Bank zum Teil vor Kreditausfällen als auch im Interesse der Kreditnehmer, die sich gegen die finanziellen Folgen von langer Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder Tod des Kreditnehmers absichern können.

So weit so gut, allerdings kann die Restschuldversicherung, besonders dann, wenn sie als „Paket“ abgeschlossen wird, einen Kredit erheblich verteuern. Die Kosten dafür im effektiven Jahreszins nicht ausgewiesen. Bei einem Kredit über 20.000 Euro und einem Zinssatz von normal effektiv 7,90 Prozent würde das bedeuten, wenn die Kosten der Restschuldversicherung in den effektiven Zins einfließen, dass diese dann 16 Prozent oder mehr betragen würden, immer abhängig vom Alter und Geschlecht des Kreditnehmers.

Die Restschuldversicherung als Kostentreiber


Selbst Experten raten Verbrauchern, den Abschluss einer Restschuldversicherung vorab genau zu prüfen. Oft gibt es bestehende Versicherungen, wie eine Risikolebens-, eine Unfall- und/oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung, mit denen die Kreditnehmer eigentlich in puncto Sicherheit gut aufgestellt sind, sodass die Restschuldversicherung beim Ratenkredit völlig überflüssig ist. Sie macht den Kredit mit günstigen Zinsen nur unnötig teurer. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Versicherung ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen wird. Es sind viele Fälle bekannt, in denen Versicherte die Restschuldversicherung in Anspruch nehmen wollten, diese aber dann aufgrund bestimmter Ausschlussklauseln nicht greift.

An der Restschuldversicherung verdienen die Banken


Das neue Verbraucherschutzgesetz, das seit Juni 2010 in Kraft ist, untersagt es mittlerweile den Banken, die Vergabe eines Kredites an den Abschluss einer Restschuldversicherung zu koppeln. Bei allen Anbietern wird auf den Abschluss einer Restschuldversicherung als Option hingewiesen. Die Banken verdienen an dieser überflüssigen Versicherung viel Geld, da ihnen von den Versicherungsgesellschaften pro abgeschlossener Versicherung Provision gezahlt wird.



Verfasst im April 2011

 

 

 



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