.

Finanzierung einer Eigentumswohnung

 

Finanzierung EigentumswohnungDie Finanzierung einer Eigentumswohnung ist mit mehreren Finanzierungsvarianten möglich, von denen wir die Gängigsten an dieser Stelle präsentieren:

 

Bei der Ermittlung des Finanzbedarfs sollten die in Verbindung mit dem Erwerb der Eigentumswohnung stehenden Nebenkosten wie die für die Eintragung ins Grundbuch oder beim Notar berücksichtigt werden, sie betragen im Durchschnitt betragen sie 5 Prozent der Kaufsumme, was bei 150.000 Euro dann immerhin 7.500 Euro sein können.

 

Außerdem sollte Klarheit darüber bestehen, ob es sich um eine langfristige Finanzierung über ein Hypothekendarlehen oder die kürzere Variante über ein Bauspardarlehen drehen soll. Wobei Letzteres voraussetzt, dass ein zuteilungsreifer Bausparvertrag vorhanden ist.

 

Die Finanzierung einer Eigentumswohnung über das Bauspardarlehen

 

Besteht von vornherein Klarheit darüber, sich im Laufe des Lebens Wohneigentum zu schaffen, ist der Bausparvertrag auch heute noch das geeignete Mittel, um damit später eine Eigentumswohnung zu finanzieren. Nach Abschluss des Bausparvertrages über eine bestimmte Bausparsumme hat der Bausparer ausreichend Zeit sein Eigenkapital anzusparen. Gleichzeitig sichert er sich schon bei Vertragsabschluss einen günstigen Darlehenszins. Wenn der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, kann das angesparte Guthaben als Eigenkapital eingerechnet werden und über den Rest der Kaufsumme wird das Bauspardarlehen genutzt. Bauspardarlehen werden in der Regel innerhalb von 10 bis 12 Jahren abgezahlt, sodass der Wohnungseigentümer relativ schnell schuldenfrei ist. Die kurze Laufzeit der Bauspardarlehen hat in der Konsequenz zur Folge, dass die monatliche Belastung entsprechend hoch ist.

 

Die Finanzierung einer Eigentumswohnung über das Hypothekendarlehen

 

Bei einer langfristigen Finanzierung ist das Hypothekendarlehen geeignet. Durch die möglichen langen Laufzeiten von bis zu 30 Jahren kann die monatliche Belastung für den Darlehensnehmer gering gehalten werden. Über die mögliche Zinsfestschreibung sind Zins und Tilgung über einen bestimmten Zeitraum beim Annuitätendarlehen fest. In Zeiten niedriger Zinsen sollten Darlehensnehmer möglichst eine lange Zinsbindung wählen, um sich die niedrigen Zinsen auch langfristig zu sichern. Ist das Zinsniveau hingegen hoch, sind kurze Zinsbindungsfristen empfehlenswert. Um eine schnellere Entschuldung zu erreichen, sollte bei niedrigen Zinsen eine höhere Tilgung vereinbart werden.

 

Bei allen Finanzierungsmöglichkeiten sollten eventuelle staatliche Fördermöglichkeiten Berücksichtigung finden.

 



.
.

xxnoxx_zaehler