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Immobilienkredit mit Sondertilgung

 

Immobilienkredit mit SondertilgungDer Immobilienkredit mit Sondertilgung ist eine Sondervereinbarung zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer, durch die schneller entschuldet werden kann.

 

Grundsätzlich müssen Darlehensnehmer in puncto Sondertilgung individuelle Vereinbarungen mit der Bank treffen. Nur bei Bauspardarlehen sind Sondertilgungen und vorzeitige Tilgung ohne besondere Vereinbarung möglich. Durch regelmäßige Sondertilgungen wird der Immobilienkredit billiger, weil die Restschuld schneller sinkt.

 

Die individuelle Vereinbarung zum Immobilienkredit mit Sondertilgung

 

Verbraucher, die einen Immobilienkredit aufnehmen, sollten bei den Vertragsverhandlungen die wichtige Frage der Möglichkeit von Sondertilgungen nicht nur erörtern, sondern entsprechende Vereinbarungen dazu treffen und schriftlich als Vertragsergänzung fixieren. Wir das verabsäumt, können keine Sondertilgungen eingebracht werden, ohne dass die Bank dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet.

 

Die Konditionen sind frei verhandelbar. In der Regel gestatten die Banken ihren Kunden, bis zu zehn Prozent des Nettofinanzierungsbetrages im Jahr als Sondertilgung einzubringen. Manche Banken gestatten ihren Kunden außerdem, den Tilgungssatz aus dem Immobilienkredit in der Zeit der Zinsbindungsphase bis zu drei Mal ihren aktuellen finanziellen Verhältnissen anzupassen. Natürlich lassen sich die Banken diese Zugeständnisse durch entsprechende Zinsaufschläge bezahlen.

 

Was bei der Sondertilgung üblicherweise vereinbart wird

 

Die gängigsten Varianten beim Immobilienkredit mit Sondertilgung, die verhandelbar sind, die Möglichkeit jährlich zwischen 5 und 10 Prozent der Nettodarlehenssumme im Rahmen von Sondertilgungen einzubringen, innerhalb der Zinsbindung bis zu 25 Prozent der Nettodarlehenssumme über Sondertilgungen zu tilgen oder jährlich Beträge zwischen 2.500 und 10.000 Euro als Sondertilgung in den Immobilienkredit einbringen zu dürfen.

 

Die Frage der Möglichkeit der Sondertilgung sollte immer dann beachtet werden, wenn in der Zeit der Zinsbindung die Auszahlung einer Lebensversicherung erwartet wird oder mit einer Erbschaft zu rechnen ist, die teilweise oder ganz in den laufenden Immobilienkredit eingebracht werden soll.


Lohnt die Vereinbarung zu Sondertilgungen immer?


Wenn es wahrscheinlich ist, dass größere Geldbeträge für die Sondertilgung zur Verfügung stehen, lohnt sich das rechnerisch immer, weil die zuzahlenden Zinsaufschläge relativ gering sind.

 

Wer allerdings kaum Möglichkeiten hat, finanzielle Mittel aufzubringen, die für die Sondertilgung verwendet werden könnten, kann auf diese Vereinbarung verzichten. Kommt dann doch unerwarteter Geldsegen, sollte der allerdings bis zum Ablauf der Zinsbindung renditebringend angelegt werden.

 

 

Verfasst im September 2010

 

 

 

 



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