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Finanz-Tipps für Selbstständige und Unternehmen – Teil 1:

Mit Factoring vor Zahlungsausfällen schützen.

 

Dienstag, 20. April 2010:

Factoring: Schützt vor ZahlungsausfällenDie Zahlungsmoral vieler Kunden lässt zu wünschen übrig — vor allem in konjunkturell turbulenten Zeiten. Selbstständige und Unternehmen, die sich für Factoring entscheiden, haben dennoch einen ruhigen Schlaf.

 

Der Schein trügt: Zwar signalisiert das Gros der jüngst veröffentlichten Konjunkturdaten, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise das Schlimmste überstanden hat. Auf den zweiten Blick wird jedoch schnell klar: Die Folgen der Krise sind noch längst nicht verdaut. Laut einer Prognose von Kreditversicherer Euler Hermes wird die Zahl der Insolvenzen mit geschätzten 38 900 Unternehmenspleiten im laufenden Jahr ein neues Rekordhoch erreichen. Gegenüber dem Vorjahr wäre das ein Anstieg um rund 11 Prozent. Die Auskunftei Creditreform blickt ähnlich düster in die Zukunft: „In vielen Branchen ist die Insolvenzanfälligkeit der Unternehmen weiter gestiegen“.

 

Gut möglich, dass daher selbst florierende Unternehmen auf ihren Forderungen sitzen bleiben — und ihrerseits in Zahlungsschwierigkeiten schlittern. Ein effektives Debitorenmanagement kann zwar helfen, die Außenstände zu reduzieren. Doch den damit einhergehenden Verwaltungsaufwand können vor allem Klein- und mittelständische Unternehmen häufig nicht leisten.

 

Außenstände senken.


Als Alternative bietet sich so genanntes Factoring an. Dabei werden die Forderungen an eine Factoringgesellschaft veräußert, die auch das Ausfallrisiko übernimmt.

 

„Das Unternehmen bekommt sein Geld selbst dann, wenn eines seiner Schuldner in die Insolvenz geht“, erklärt Karl-Joachim Lubitz, Geschäftsführer der Deutschen Factoring Bank. Im Normalfall zahlt die Factoring-Gesellschaft innerhalb von 48 Stunden bis zu 90 Prozent des ausstehenden Rechnungsbetrags an seinen Kunden aus. Welchen Preis die Unternehmen für diesen Service zahlen, ist unter anderem abhängig von der Branche und dem Debitorenbestand — und somit flexibel. Grundsätzlich setzt sich die Rechnung jedoch aus zwei Bausteinen zusammen: Auf der einen Seite die Finanzierungsgebühr, die in der Regel an die aktuellen Kontokorrentkosten gekoppelt ist. Und auf der anderen Seite die Factoring-Gebühr, die unter anderem die Übernahme des Delkrederisikos umfasst.

 

Finanziell flexibel.


Kosten, die sich durchaus rechnen können. Denn die Vorteile des Factorings sind immens: Zum einen erhöhen Unternehmen mit Factoring ihren finanziellen Handlungsspielraum.

 

Eine zusätzliche Kreditversicherung muss ebenfalls nicht abgeschlossen werden; sie ist in jedem Factoringvertrag enthalten. Zudem schrumpfen beim Factoring die eigenen Verbindlichkeiten, während die Eigenkapitalquote ansteigt. „Mit den durch Factoring frei gewordenen Mitteln können Verbindlichkeiten, vor allem gegenüber Vorlieferanten, abgebaut und verstärkt Skonto- und Preisvorteile genutzt werden“, so Lubitz.

 

Darüber hinaus übernimmt der Factor das gesamte Debitorenmanagement — von der Verwaltung der Forderungen bis hin zum Mahnwesen und Inkasso. Kurzum: Selbstständige und Unternehmen, die sich für Factoring entscheiden, haben selbst in stürmischen Wirtschaftsphasen und damit einhergehenden ansteigenden Insolvenzen einen ruhigen Schlaf.

 

 

Mehr aus der Reihe "Finanz-Tipps für Selbstständige und Unternehmen finden Sie bald hier

 



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