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Bologna-Prozess

 

Blogna-ProzessIm Rahmen des Bologna-Prozesses ist vorgesehen, die Hochschulen im europäischen Raum zu modernisieren. In Deutschland wurden neue Studiengänge eingerichtet.

 

In der Bologna-Erklärung von 1999 hat sich Deutschland zusammen mit 45 anderen Staaten aus dem europäischen Raum verpflichtet, die Ziele der Erklärung umzusetzen und daran mitzuwirken, einen Europäischen Hochschulraum zu schaffen. Vergleicht man heute, elf Jahre später, die Ergebnisse, ist festzustellen, dass viel passiert ist und die meisten Staaten mit der Umstrukturierung begonnen haben.

 

Was der Bologna-Prozess bewirken soll


Großes und hehres Ziel ist die Modernisierung der Hochschulen. Mithilfe der Reform werden sowohl die Strukturen als auch die Inhalte der Studiengänge verändert. Die Auswirkungen auf die Lehre während des Studiums sind durchaus positiv und den Studenten wird mehr Entscheidungsfreiheit geboten. Neben der Veränderung der organisatorischen Abläufe an den Hochschulen wurden die Studiengänge Bachelor und Master eingeführt. Das brachte etliche Neuerungen wie ECTS, Modularisierung, Kompetenzentwicklung, Diploma, Supplement, Qualifikationsrahmen, Beschäftigungsfähigkeit und Akkreditierung.

 

Durch die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens soll es gelingen, dass die Studienabschlüsse in Europa einheitlich sind, grenzübergreifend anerkannt werden und die Studenten, egal in welchem Land Europas sie arbeiten wollen, immer die gleichen Chancen haben. Den entsprechenden Vertrag haben 29 europäische Bildungsminister am Sitz der ältesten Universität Europas in Bologna im Jahr 1999 unterzeichnet. Er ist völkerrechtlich nicht bindend.

 

Einheitliche Abschlüsse


Mit der Reform wird das Hochschulsystem in drei Teile gegliedert. Zuerst können die Studenten in Europa den Bachelor erwerben. Nach entsprechender Berufserfahrung kann auf dieses Studium aufbauend der Master erworben werden und wer sich dann noch weiter qualifizieren will, kann den Doktortitel oder PhD erwerben. Sie Studienzeiten wurden etwas gestrafft. Bis zum Bachelorabschluss beträgt die Regelstudienzeit sechs bis acht Semester. Dabei muss ein Student wöchentlich zwischen 30 und 40 Stunden in sein Studium investieren, er muss an allen Seminaren teilnehmen und Hausarbeiten erledigen und entsprechende Klausuren und Prüfungen absolvieren.

 

Der Master folgt dann als zweiter akademischer Grad und steht für den Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung. Grundvoraussetzung für den Master ist der erfolgreiche
Abschluss als Bachelor. Der Titel „Master" darf nur von Hochschulen verliehen werden.

 

 

 

Verfasst im November 2010

 



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