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Das Studium mit einem Staatsexamen abschließen


studium mit statsexamenIn Studiengängen, bei denen später der Staat der Arbeitgeber ist oder ein besonderes Interesse an der Qualifikation hat, wird das Staatsexamen abgelegt.

 

Alle Studiengänge, die mit einem Staatsexamen abgeschlossen werden, sind sowohl von den Lehrinhalten als auch von den Prüfungen her, in ganz Deutschland einheitlich vom Bundesgesetzgeber vorgeschrieben. Zu den möglichen Abschlüssen mit einem Staatsexamen gehören die Abschlüsse auf das Lehramt an Gymnasien, Pharmazie, Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin sowie die Rechtswissenschaften.

Beim Staatsexamen für das Lehramt müssen Studenten zwei schulische Fächer als Hauptfächer miteinander kombinieren und manchmal noch ein Drittes auswählen.

 

Der Studienabschluss mit Staatsexamen

 

Anders als bei Studiengängen zum Bachelor oder Master ist es bei einem Staatsexamen die Grundvoraussetzung, dass der Studierende während seines Studiums Praxiserfahrungen sammelt. Bei Studierenden auf Lehramt und in den Rechtswissenschaften wird diese Phase als Referendariat bezeichnet. Medizinstudenten arbeiten als Arzt im Praktikum und Pharmaziestudenten ein Jahr in einer öffentlichen Apotheke.

 

Das Staatsexamen besteht aus zwei Teilen. Das sogenannte erste und das zweite Staatsexamen. Mit dem zweiten Staatsexamen erwerben die Studenten einen berufsqualifizierenden Abschluss. Das erste Staatsexamen allein ist zwar ein regulärer Hochschulabschluss, aber kein akademischer Grad. Das heißt, die Erfolgsaussichten im Beruf sind für Studierende, die nur das erste Staatsexamen nachweisen können, eher schlecht.

 

Lange Regelstudienzeiten beim Staatsexamen

 

Aus den beschriebenen Studiengängen ergibt sich, dass das Studium mit Staatsexamen automatisch länger dauert als ein Studiengang zum Bachelor oder Master. Allein beim ersten Staatsexamen liegt die Regelstudienzeit bei sechs bin neun Semestern für das Studium auf Lehramt, beim Studium der Rechtswissenschaften bei acht bis neun Semestern und beim Medizinstudium sogar bei zehn bis zwölf Semestern.

 

Wird die Prüfung im ersten Staatsexamen nicht bestanden, haben Studenten einen Rechtsanspruch auf einen weiteren Versuch. Anschließend folgt ein zweijähriges Referendariat und danach kann dann das zweite Staatsexamen abgelegt werden. Anschließend besteht die Möglichkeit, zu promovieren.

 

 

 

Verfasst im Dezember 2010

 



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