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Studienplatzklage

 

studienplatzklageStudenten, die am Numerus clausus scheitern, haben die Möglichkeit, eine Studienplatzklage zu erheben. Aber der Erfolg ist nicht garantiert.


Zahlreiche Studiengänge unterliegen Zulassungsbeschränkungen. Studenten, die nicht den gewünschten Studienplatz bekommen, weil sie am Numerus clausus scheitern, sind oft sehr enttäuscht. Einige erwägen dann eine Studienplatzklage, die aber erstens mit Kosten verbunden ist und zweitens nicht automatisch Erfolg verspricht.

 

Vor Gericht um den Studienplatz streiten


Wenn die Entscheidung gefallen ist, dass kein Studienplatz frei ist, hat ein Student, der dagegen vorgehen will, nicht mehr viel Zeit. Mithilfe eines Eilverfahrens lässt sich möglicherweise erreichen, dass der gewünschte Studienplatz letztlich doch zur Verfügung gestellt wird. Allerdings gibt es keine Erfolgsgarantie. Deswegen sind Kosten und Nutzen genau abzuwägen. Sobald ein Anwalt eingeschaltet wird, entstehen Kosten. Um Kosten zu vermeiden, wenn die Klage abgewiesen wird, kann mit dem Anwalt ein Erfolgshonorar vereinbart werden. Dann muss der Student nur zahlen, wenn die Klage vor Gericht gewonnen wird. Verliert der Student, entstehen ihm wenigstens dafür, dass er keinen Studienplatz hat, nicht auch noch Kosten. Aber auch hier besteht das Risiko, das es zu einem Vergleich kommt, das Gericht außen vor bleibt und die Kosten am Studenten hängen bleiben.

 

In einem Vergleich wird festgelegt, dass die betreffende Hochschule eine bestimmte Anzahl Studienplätze zusätzlich bereitstellen muss, die dann nur unter den Studenten verteilt werden, die gerichtliche Schritte eingeleitet haben. Wenn es mehr Kläger als zusätzliche Studienplätze gibt, entscheidet das Los, sodass es auch sein kann, dass der Student trotzdem keinen Studienplatz bekommt.

 

Wie läuft die Studienplatzklage

 

Die Hochschule muss dann begründen, weshalb kein Platz mehr ist, um den Bewerber aufzunehmen und muss nachweisen, dass die Studienplatzkapazitäten ausgeschöpft sind. Wenn dem Gericht die Erklärung der Hochschule nicht schlüssig erscheint, besteht die Chance, dass das Gericht entscheidet, dass der Student aufgenommen werden muss.

 

Verärgerte Studenten, die eine Studienplatzklage in Erwägung ziehen, sollten aber immer die mit der Klage verbundenen Kosten kalkulieren und das Risiko am Ende doch keinen Studienplatz zu haben und dafür auch noch Kosten in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

 

 

 

Verfasst im Dezember 2010

 



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