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Zinstief - kein Grund für Trübsal.

Bei Tagesgeld und Co. zählt der Realzins.


Freitag, 19. März 2010:

Zinsen unter der Lupe: Realzins zählt.Mehr als drei Prozent Zinsen für Tagesgeld: So viel bekamen Sparer im Jahr 2008 im Durchschnitt, wenn sie 5.000 Euro bei einer Bank anlegten. Eine ähnlich hohe Dimension erreichten die Tagesgeld-Zinsen nur am Anfang des Jahrzehnts. Aktuell müssen sich die Sparer im Schnitt mit nur 1,1 Prozent bescheiden. Doch das ist nicht unbedingt ein Grund, Trübsal zu blasen.

 

Ein Nominalzins von drei Prozent würde nur dann einem tatsächlichen Wertzuwachs von drei Prozent entsprechen, wenn die Inflation bei null Prozent läge. Doch das tut sie in Volkswirtschaften, in denen Notenbanken die Geldmengen steuern, in aller Regel kaum. Daher müssen Sparer von den Zinsen, die die Banken angeben, die aktuelle Inflationsrate abziehen. Nur so erfahren sie, wie sich ihr Geld tatsächlich verzinst. Man spricht daher auch vom Realzins.

 

Rückblick: Als zum Jahreswechsel 2000/2001 die nominalen Tagesgeld-Zinsen auf bis zu 3,5 Prozent stiegen (Quelle: www.fmh-index.de ), betrug die Teuerungsrate nach Angaben des Statistischen Bundesamts zwei Prozent. Folglich verzinste sich Tagesgeld real mit maximal 1,5 Prozent jährlich, was sich schon moderater anhört als 3,5 Prozent. Deutlich schlechter sah es für Sparer im Jahr 2005 aus. Damals zog die Inflation auf zwei Prozent an, während sich 5.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto im Schnitt mit 1,8 Prozent verzinsten. De facto bedeutet dies, dass das angesparte Geld 2005 trotz Nominalverzinsung geringfügig an Kaufkraft verlor.

 

In den Jahren 2007 und 2008 schwangen sich die Tagesgeldzinsen von anfänglich zwei Prozent auf bis zu 3,5 Prozent Ende 2008. Doch auch die Inflation stieg und erreichte 2008 durchschnittlich 2,6 Prozent. In der Spitze ließen sich mit Tagesgeld real also höchstens 0,9 Prozent erwirtschaften. Danach kam es mit der Finanz- und Wirtschaftskrise zu einem regelrechten Einbruch der nominalen Tagesgeldzinsen: Sie rutschten von 3,5 Prozent auf aktuell 1,2 Prozent.

 

Viele Sparer schauen nur auf Nominalzinsen

 

Die niedrigen Nominalzinsen brachten und bringen viele Sparer dazu, nach lukrativeren Möglichkeiten Ausschau zu halten. Oft übersehen sie dabei, dass auch die Inflationsrate scharf eingebrochen ist: Sie lag im Jahr 2009 bei 0,4 Prozent, was einem durchschnittlichen Realzins von 0,8 Prozent für Tagesgeld entspricht. Die aktuelle Phase ist trotz niedrigerer Nominalzinsen unter dem Strich also rentabler als etwa das Jahr 2005.

 

Für Sparer hat das Konsequenzen. So sollte, wer Geld anlegen will, sich zunächst einen Überblick über die Teuerungsrate verschaffen. Mit dieser Information lässt sich entscheiden, ob überhaupt Geld in eine bestimmte Sparanlage wie Tages- oder Festgeld fließen soll. Liegt die Inflationsrate über den Nominalzinsen, ist es sinnvoll, sich nach höher verzinsten Geldanlagen umzusehen. Problematisch ist, dass sich nicht exakt prognostizieren lässt, wie hoch die Teuerung im aktuellen Jahr ausfallen wird. Zur Orientierung kann man aber die monatlichen Meldungen des Statistischen Bundesamts über die Teuerungsrate verwenden.

 

…und der Fiskus will auch noch seinen Teil

 

Sparer sollten konsequent die Angebote mit den höchsten Zinsen nutzen, sofern sie diesen Banken vertrauen und mit der dortigen Einlagensicherung leben können. Denn je höher der Nominalzins ausfällt, desto größer ist auch die tatsächliche, reale Verzinsung ihres Kapitals. Schließlich will noch der Fiskus bei Kapitalerträgen über 801 Euro seinen Teil haben: So bleiben von einem Realzins von zwei Prozent vor Steuern 1,5 Prozent über, nachdem das Finanzamt die Abgeltungssteuer kassiert hat. Liegt der Realzins bei 0,8 Prozent, bleiben netto hingegen nur noch 0,6 Prozent übrig.

 

 

Angebote mit den höchsten Zinsen finden: Der Tagesgeld Vergleich ...

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Kommentar von _jeder am Monday, 13. September 2010; 11:16:48 Uhr

Kommentar zu Finanz-Blog: Zinstief - kein Grund für Trübsal.

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Kommentar zu Finanz-Blog: Zinstief - kein Grund für Trübsal.?

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