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Englische Lebensversicherung

 

Englische Lebensversicherung

Die englische Lebensversicherung ist eine spezielle Art der Kapitallebensversicherung, die bei in England ansässigen Versicherungsunternehmen abgeschlossen werden kann.

Grundsätzlich ist die Kapitallebensversicherung für viele Deutsche immer noch ein Hauptschwerpunkt, wenn es um die Lebensversicherung an sich und die Altersvorsorge geht. Wer sich für eine englische Lebensversicherung entscheidet, tut das in der Regel, weil er mit dieser Versicherung eine höhere Rendite als mit einer deutschen Lebensversicherung erzielen kann.

Englische Lebensversicherer investieren bis zu 100 Prozent in Aktien


Englische Lebensversicherer dürfen das, was deutschen Versicherungsunternehmen vom Gesetzgeber untersagt ist. Sie können bis zu 100 Prozent der Beiträge ihrer Kunden am Aktienmarkt investieren und erzielen dadurch in der Regel deutlich höhere Renditen.
Vergleicht man die Renditen der deutschen Lebensversicherer aus den letzten 20 Jahren, wird durchschnittlich zwischen fünf und sieben Prozent Rendite erwirtschaftet.
Bei englischen Lebensversicherungen lag die Rendite im gleichen Zeitraum zwischen acht und zehn Prozent.
Damit wird deutlich, dass die englische Lebensversicherung eine Alternative ist, bei der am Ende, wenn es um die Auszahlung geht, höhere Beträge gezahlt werden.

Ist bei einer Investition in Aktien das Risiko höher


Natürlich ist das Risiko bei der englischen Lebensversicherung höher. Aber da solche Versicherungen im Durchschnitt länger als 12 Jahre laufen, ist das Verlustrisiko relativ gering. Zumal die englischen Versicherer mit dem sogenannten Smoothing einen Puffer als Sicherheit eingebaut haben. In ertragreichen Jahren werden Gelder beiseitegelegt, mit denen Jahre, in denen am Aktienmarkt Verluste entstehen, aufgefangen.

Deutsche Verbraucher, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Lebensversicherung abzuschließen und dabei vor allem die Rendite im Auge haben, sollten sich mit dem Modell der englischen Lebensversicherung auseinandersetzen und gegebenenfalls einen englischen Versicherer wählen. Dazu gehört natürlich eine gewisse Portion Risikobereitschaft.

Nicht ganz ohne Grund verfolgen deutsche Versicherer andere Anlagestrategien. Deswegen sollte vor Vertragsabschluss bei einem englischen Versicherer das Kleingedruckte sehr genau gelesen werden.

Verfasst im Januar 2011



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