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Finanzielle Vorsorge fürs Kind (7):

„Schätzchen“ für die Kleinen.

 

Samstag, 10. April 2010:

Vorsorge für Kinder: BundesschatzbriefeWertpapiere der Bundesrepublik Deutschland gelten als extrem sicher. Vor allem Bundesschatz-briefe haben es Anlegern angetan. Eltern können damit gut für die Zukunft ihres Kindes vorsorgen, denn die „Schätzchen“ eignen sich auch für geringe Anlagesummen. Wer etwas mehr Geld übrig hat, kann vergleichbare Bankprodukte nutzen, die meist besser verzinst sind.

 

Bundesschatzbriefe gelten als Absatzrenner bei Anlegern, denen Sicherheit wichtig ist. Sie sind auch flexibler als viele denken, da sie nach Ablauf eines Jahres bis zu einem Wert von 5.000 Euro pro Gläubiger verkauft oder kostenlos umgetauscht werden können, falls sich die Zinsen erhöhen. Auf diese Weise werden die Sparer nicht von der allgemeinen Zinsentwicklung abgekoppelt.

 

Außerdem können sie ohne Gebühren bei Banken und Sparkassen oder der Finanzagentur des Bundes erworben werden. Wer möchte, kann die Wertpapiere kostenlos bei der Finanzagentur verwalten lassen. Wer als Depotstelle hingegen eine Filialbank oder Sparkasse wählt, zahlt Depot-gebühren. Übrigens kann man das „Schuldbuchkonto“ auch online bei der Finanzagentur führen.

 

Niedrige Verzinsung spiegelt hohe Sicherheit.

 

Allerdings haben die „Schätzchen“ einen Nachteil – und das ist die im Vergleich zu Bankangeboten niedrige Verzinsung. Diese spiegelt die hohe Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik wider, getreu dem Motto: Je höher die Bonität des Schuldners, desto niedriger der Zins für seine Kredite. Aktuell bringen Bundesschatzbriefe, abhängig vom Typ, eine jährliche Durchschnittsrendite zwischen 2,16 und 2,45 Prozent – dies allerdings unter der Voraussetzung, dass die Papiere sechs bis sieben Jahre gehalten werden.

 

Die Zinssätze bei den „Schätzchen“ steigen Jahr für Jahr sukzessive an. Vor allem in den ersten Jahren ist die aktuelle Verzinsung extrem niedrig. So gibt es für den Typ A, der sechs Jahre läuft und die Zinsen jährlich ausschüttet, im ersten Jahr 0,25%, im zweiten 1%, danach 1,75%, 2,75%, 3,5% und im sechsten Jahr schließlich 4%. Das ergibt eine durchschnittliche Jahresrendite von 2,16%. Wer den Typ B wählt, spart zu denselben Konditionen ein Jahr länger und bekommt dafür im siebten Jahr 4%. Da die Zinsen bei Typ B zudem nicht ausgeschüttet werden, steigt dessen jährliche Rendite auf 2,45%.

 

Banken bieten rentablere Alternativen.

 

Ein wesentlicher Vorteil der Schatzbriefe ist, dass sie auch für den kleinen Geldbeutel geeignet sind. Anleger können sie ab 50 Euro erwerben. Bei Käufen über die Finanzagentur des Bundes beläuft sich der Mindestbetrag auf 52 Euro. Auf diese Weise können auch Eltern mit nicht allzu üppigen Finanzen monatlich oder quartalsweise Bundesschatzbriefe erwerben. Allerdings sollten sie darauf achten, zu welchen Zinskonditionen dies geschieht. Denn steigen irgendwann die Zinsen und werden die „Schätzchen“ dann nicht umgetauscht, verschenken sie bares Geld.

 

Wer 1.500 Euro und mehr anlegen kann, sollte sich zudem nach Bankangeboten umsehen, die ähnlich funktionieren wie ein Schatzbrief. So zahlt die PSD Bank Rhein-Ruhr für Geld, das sechs Jahre angelegt wird, im Schnitt eine jährliche Rendite von 2,66%. Die Differenz zum Bundesschatzbrief beträgt also 0,5% im Jahr. Nach sechs Jahren werden aus 5.000 Euro so 5.810 Euro. Der Staat würde nach dieser Zeit nur 5.662,50 Euro überweisen.

 

Welche Alternativen es zu Bundesschatzbriefen gibt und wie sich diese aktuell verzinsen, erfahren Sie über den kostenfreien Zinsvergleich „Bundesschatzbriefe“.

 

 

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