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Finanzielle Vorsorge fürs Kind - Teil 5:

Mit Festgeld fahren Eltern gut

 

Sonntag, 14. März 2010:

Vorsorge fürs Kind: FestgeldEltern, die für die Zukunft ihres Kindes sparen wollen, sollten ein Auge aufs Festgeld haben. Denn wer sein Geld für bis zu zwölf Monate festlegt, bekommt dafür vergleichsweise attraktive Zinsen – und bleibt flexibel genug, um von künftigen Zinsanstiegen zu profitieren.

 

Die Anlage in Festgeld ist ideal, wenn man für einige Zeit auf das Geld verzichten kann, was bei der Vorsorge ja der Fall sein sollte. Im Gegenzug gibt es Zinsen, die oft über dem Niveau von Tagesgeld und immer über dem von Sparbüchern liegen. So sind bei gut zahlenden Banken derzeit bis zu 2,5 Prozent für zwölfmonatiges Festgeld zu haben. Bei der aktuellen Inflationsrate von weit unter einem Prozent ist das kein schlechtes Angebot. Schließlich beträgt der reale Wertzuwachs des Geldes damit nahezu zwei Prozent – und das risikolos.

 

Kein Festgeld ohne Mindestbetrag

 

Allerdings eignet sich Festgeld erst ab einem Betrag von 2.500 oder 5.000 Euro als Anlageart und ist beim Start der jahrelangen Sparaktion eher weniger zu gebrauchen, sofern nicht gleich von Beginn an ein solcher Betrag zur Verfügung steht.

 

Wer jedoch einige Zeit lang den Gürtel für den Nachwuchs enger geschnallt hat, sollte sich auf dem Festgeld-Markt umsehen. Im Vergleich zu konkurrierenden Sparformen bietet es einige Vorteile:

 

  • Festgeld bringt eine deutlich höhere Rendite als Sparbücher und Bundesschatzbriefe, deren Verzinsung notorisch mit am niedrigsten sind.
  • Beim Festgeld ist anders als beim Tagesgeld ein Zinssatz für eine bestimmte Dauer garantiert.
  • Die Anlagedauer beim Festgeld ist deutlich kürzer und damit flexibler als beim Bausparen, das sich über sieben Jahre erstreckt, aber auch im Vergleich zu längerfristigen Banksparplänen.
  • Im Vergleich zu Aktien- oder Rentenfonds gibt es beim Festgeld keine Verlustrisiken.

 

Festgeld dürfte damit für Eltern, die möglichst risikolos vorsorgen wollen und eine gewisse Flexibilität wünschen, interessant sein. Stellt sich die Frage, wie lange man in der jetzigen Zinssituation Geld festlegen sollte. Manche Finanzexperten halten einen Anstieg der Zinsen in der näheren Zukunft für eine ausgemachte Sache; andere hingegen sehen die Zinsen auf längere Zeit auf diesem niedrigen Niveau.

 

Eine Strategie könnte es daher sein, einen Teil der Ansparsumme, vielleicht die Hälfte, für ein Jahr festzulegen und die andere Hälfte flexibel auf einem Tagesgeldkonto zu belassen. Auf diese Weise kann man sich relativ attraktive Zinsen sichern, bleibt aber flexibel genug, um über das Tagesgeld von einem Zinsanstieg zu profitieren. Ohnehin bietet es sich für sicherheitsorientierte Eltern an, neben dem Festgeld- ein Tagesgeldkonto zu führen. Dort können sie kleinere Beträge verzinst ansparen, bis die Summe ausreichend hoch ist, um sie auf das längerfristige Sparkonto zu transferieren.

 

Bis zu 2,5 Prozent sind derzeit drin

 

Wie beim Tagesgeld gibt es beim Festgeld erhebliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Derzeit bekommen Sparer in der Spitze 2,5 Prozent, wenn sie bei einer niederländischen Bank ihr Geld anlegen und bis zu 2,1 Prozent bei einer Bank mit deutscher Einlagensicherung. Der schlechteste Anbieter in unserem Festgeld-Vergleich macht derzeit gerade einmal 0,75 Prozent „locker“ (Stand: 11. März). Generell sollten Sparer darauf achten, dass das Konto gratis geführt wird, da Kosten jeder Art die Erträge schmälern.

 

Festgeld-Sparer sollten nicht nur die Zinsentwicklung im Blick haben, sondern auch den Termin, an dem die Summe fällig wird. Denn: Wird der Bank nicht rechtzeitig signalisiert, dass sie das Geld auszahlen soll, legt sie die Summe inklusive der Zinsen für den gleichen Zeitraum erneut fest. Das kann ärgerlich sein, wenn die Bank im Zinsvergleich inzwischen schlechter abschneidet als die Konkurrenz.

 

Mit welchen Festgeld-Angeboten Sie derzeit am besten fahren, finden Sie bei uns ganz bequem heraus: Mit dem kostenfreien Festgeld-Vergleich.

 

 

Festgeld und weitere Geldanlagen im Überblick ...

Alle Beiträge zum Thema Vorsorge für Kinder im MANO Finanz-Blog ...

 

 



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