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Finanzielle Vorsorge fürs Kind - Teil 1:

Je früher, desto besser!

 

Eltern können Steuern sparenFreitag, 22. Januar 2010:

Finanzielle Vorsorge für Kinder ist wie Marathon: Es kommt vor allem drauf an, dass man durchhält.

 

Wer dem Nachwuchs einen guten Start ins eigene finanzielle Dasein ermöglichen will, sollte daher möglichst früh beginnen und Stück für Stück Geld auf die Seite legen – ganz nach dem Motto: „Lieber schon ab der Geburt jeden Monat ein paar Euro im Monat auf die hohe Kante schaffen als erst ab Schulbeginn.“ Der Grund: Das gesparte Geld verzinst sich bereits vom ersten Tag an, was am Ende zu erheblichen Unterschieden führt. Konkret: Wer bei drei Prozent durchschnittlichen Zinsen 20 Jahre lang Geld anspart, hat am Ende mehr als vier Mal so viel wie der Nachbar, der nur zehn Jahre lang gespart hat. Das ist der so genannte Zinseszins-Effekt.

 

Dabei ist der Unterschied umso größer, je länger die Sparphase ist und je höher der Zins ausfällt. Den Nobelpreisträger Albert Einstein soll diese Tatsache zu dem Ausspruch veranlasst haben: „Der Zins ist die größte Kraft im Universum.“

 

Hohe Renditen = hohes Risiko

 

Doch Sparer und Anleger können nur eine Größe selbst beeinflussen – und das ist die Spardauer.

 

Wer glaubt, das umgehen zu können und fehlende Spardisziplin mit höheren Renditen wettzumachen, wird oft böse enttäuscht. Denn eine höhere Verzinsung (Rendite), mit der etwa Aktienfonds beworben werden, gibt es nicht gratis. Sie geht immer mit einem höheren Risiko einher, was die Möglichkeit eines (Total)Verlustes einschließt.

 

Noch ein Punkt spricht dafür, so bald als möglich mit dem Sparen zu beginnen: Vor allem junge Eltern gewöhnen sich so schnell daran, eine bestimmte Summe im Monat oder Quartal auf die Seite zu legen und nicht zu konsumieren. Bekanntlich fehlt Geld, das man nicht hat, auch nicht. Wie viel schwerer fällt es da, zur Volljährigkeit von Sohn oder Tochter ein fünfstelliges Startgeld aus den eigenen Ersparnissen locker zu machen! Wer so vorgeht, wird die „milde Gabe“ wohl noch lange als schmerzhaften Verlust verbuchen.

 

Ganz wichtig: die Familie absichern!

 

Vor dem Sparen kommt die Absicherung. Bevor der „ersten Groschen“ fürs Kind aufs Sparkonto wandert, sollte das schlimmste Risiko abgesichert sein, das den Nachwuchs treffen kann: der Tod der Eltern oder eines Elternteils.

 

Das geht günstig mit einer Risikolebensversicherung. Eine solche Versicherung sichert ausschließlich den Todesfall ab und ist nicht mit der klassischen Kapitallebensversicherung zu verwechseln. Stirbt der Versicherte innerhalb der Vertragslaufzeit, erhalten die Hinterbliebenen die Versicherungssumme und haben so wenigstens eine wirtschaftliche Absicherung. Diese Summe sollte auf jeden Fall sechsstellig sein. Günstige Policen gibt es für etwas über 100 Euro im Jahr – so kann eine 35-jährige Nichtraucherin eine Todesfallsumme von 150.000 Euro derzeit mit 125 Euro im Jahr absichern.

 

 

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