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Euribor:

 

Der "Euribor" steht als Abkürzung für "Euro Interbank Offered Rate". Das ist der 1999 eingeführte Referenzzinssatz für den Zwischenbankenhandel der Euroländer. Der Euribor hat mit Einführung des Euros die nationale Interbank Referenzzinssätze wie beispielsweise den FIBOR abgelöst.

 

Der „Euribor“ bezeichnet den durchschnittlichen Zinssatz, zu dem eine europäische Bank

bereit ist, einer anderen Bank Geld mit einer Laufzeit von einem Monat bis zu zwölf Monaten zu leihen. Der Euribor wird täglich für Interbankeinlagen neu berechnet. Mit der Einführung

des EURIBOR ist es den europäischen Ländern gelungen, die Vorherrschaft des Bankenplatzes London zu brechen.

 

Die Berechnung des EURIBORS findet auf einer deutlich breiteren Grundlage statt. An der Berechnung des EURIBORS sind 57 Banken beteiligt. Durch die größere Teilnehmerzahl beim EURIBOR und die regionale Streuung der maßgeblichen Institute spiegelt der EURIBOR ein realistisches Bild der Geldmarktbedingungen in Europa wider.

 

Weitere Fachbegriffe in der Definition: Das MANO-Finanz-Lexikon …

 



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