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Forward-Darlehen:

 

Das Forward-Darlehen ist ein Darlehensvertrag, der Jahre vor Ablösung eines laufenden Vertrages abgeschlossen wird. Als Vorlaufzeit – das ist die Zeit bis zum tatsächlichen Ablösetag – akzeptieren die meisten Banken 36 Monate, im Einzelfall sogar 60 Monate.

 

Für Forward-Darlehen bietet die Bank den aktuell gültigen Zinssatz an und erhebt darauf pro Monat Vorlaufzeit einen Zinsaufschlag von 0,0025 bis 0,04 Prozent. Es gibt auch Zeiten, in den überhaupt kein Aufschlag erhoben wird. Dazu ein Beispiel:

 

Angenommen, Neufinanzierungen könnten zu einem Nominalzins von 6,00% abgeschlossen und die Vorlaufzeit bis zur Ablösung beträgt noch 30 Monate. Die Bank verlangt einen Aufschlag von 0,03% pro Vorlaufmonat, die Zinsfestschreibung liegt bei zehn Jahren. Das entsprechende Zinsangebot sieht dann so aus: 6,00% + (30 mal 0,03) = 6,90%

 

Dieser Zinssatz gilt, nachdem die Vorlaufzeit von 30 Monate vorüber ist, für die Dauer von zehn Jahren. Der Darlehensnehmer wird das Forward-Darlehen nur unterschreiben, wenn er glaubt, dass der Hypothekenzins in 30 Monaten über 6,90 Prozent liegen wird. Im anderen Fall wird er das Angebot nicht annehmen, denn ein Forward-Vertrag ist bindend.

 

Die vertragliche Verpflichtung muss also auch dann eingehalten werden, wenn der Zins am Ende der regulären Zinsbindung niedriger sein sollte als der bereits vereinbarte Forward-Zins.

 

 

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