Suche

Suche
 
.

Inverse Zinsstruktur:

 

Mit diesem Begriff bezeichnen Finanzexperten die Tatsache, dass die Renditen für kürzer laufende Anleihen höher liegen als die für länger laufende festverzinsliche Wertpapiere. Analog spricht man von einer inversen Zinsstruktur, wenn es für Tagesgeld etwa höhere Zinsen gibt als für einjähriges Festgeld. Die normale Situation am Kapitalmarkt ist umgekehrt: Je länger die Laufzeit, desto höher die Rendite beziehungsweise der Zins. Eine inverse Zinsstruktur kann signalisieren, dass die Anleger weiter sinkende Zinsen erwarten und sich daher die jetzigen Renditen bei länger laufenden Anleihen sichern wollten. Dies führt zu starker Nachfrage nach diesen Anleihen, was wiederum deren Renditen drückt.

 

Insiderwissen: Weitere Fachbegriffe im MANO-Finanz-Lexikon …



.
.

xxnoxx_zaehler