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Margin:

 

Für den Kauf eines Futures-Kontrakts an den Terminmärkten wird nur ein geringer Teil des eigentlichen Kontraktwertes fällig. Häufig sind es nur fünf Prozent. Dieser Teil wird als Margin bezeichnet. Das bedeutet, dass der Anleger de facto mit einem Hebel spekuliert: Wenn der Wert des Kontrakts um fünf Prozent steigt, erzielt der Anleger auf sein Eigenkapital eine Rendite von 100 Prozent. Fällt der Wert um fünf Prozent, ist der Einsatz weg. Nicht nur Spekulanten nutzen die Futures-Märkte, sondern auch Unternehmen, die sich auf diese Weise vor Preisrisiken schützen. So wollen sich etwa Schokoladeproduzenten gegen einen steigenden Kakaopreis absichern oder die Lieferanten von Getreide gegen einem Preisverfall ihrer Ware.

 

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