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Nachrangfinanzierung:

 

Bei einer Nachrangfinanzierung wird die Grundschuld, die das Darlehen deckt, hinter anderen, erstrangigen Grundpfandrechten eingetragen. Für die Bank bedeuten sie ein erhöhtes Risiko, denn im Fall einer Zwangsversteigerung werden die Versteigerungserlöse nach der Reihenfolge der Grundbucheintragungen verteilt. Deshalb vergeben sehr wenige Banken reine Nachrangfinanzierungen.

 

Wegen des höheren Risikos sind Nachrangfinanzierungen zudem teurer als erstrangige Darlehen. Nur Bausparkassen werben damit, dass sie sich trotz günstiger Zinsen mit nachrangigen Grundbucheinträgen begnügen. Unerwähnt bleibt dabei meist, dass Bausparkassen höchstens 80 Prozent des Beleihungswertes finanzieren. Das entspricht etwa 70 Prozent der Herstellungskosten. Ihr Ausfallrisiko ist somit begrenzt.

 

Mehr Wissen: Weitere Fachbegriffe und ihre Definitionen im MANO-Finanz-Lexikon …



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