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Bausparvertrag:

Die staatlich geförderte Immobilienfinanzierung.


Bausparvertrag: Staatlich gefördert ...Ohne Eigenkapital kein Eigenheim. Deshalb muss jeder, der von den eigenen vier Wänden träumt, erst mal eines: Sparen.

 

Das ist über einen durchdachten Sparplan und renditestarke Geldanlagen möglich – die restliche Finanzierung könnte eine Hypothek sichern. Der andere Weg heißt Bausparvertrag:

 

Laut Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stammen rund ein Drittel aller finanziellen Mittel, die für den Bau oder Kauf eines Eigenheims eingesetzt werden, aus Bausparverträgen. Grund genug für MANO, den Bausparvertrag einmal genauer unter die Lupe zu nehmen:

 

Bausparvertrag – was ist das?

Wie "funktioniert der Bausparvertrag?

Thema: Bausparvertrag und staatliche Zuschüsse ...

Wer bietet den besten Bausparvertrag?

 

 


 

Mehr zum Thema Bausparvertrag:

Was ist ein Bausparvertrag?

 

Der Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, der für die Finanzierung von „wohnwirtschaftlichen Maßnahmen“ eingesetzt wird.

 

Das bedeutet z.B.: Bau oder Kauf einer Immobilie, Umbau, Sanierung, Ablösung einer Hypothek. Dabei muss die Immobilie letztlich nicht selbst bewohnt werden.

 

Der Staat fördert die Bausparer: Mit der Arbeitnehmersparzulage und der Wohnungsbauprämie. Aber Achtung: Wer die Bauspareinlage nicht für wohnwirtschaftliche Zwecke einsetzt, muss die staatlichen Zulagen zurück zahlen.

 

Mehr zum Thema staatliche Förderung zum Bausparvertrag erfahren ...

 

Für den Bausparvertrag gibt es besondere Kreditinstitute: Die Bausparkassen. Für alle Bausparkassen gelten die gleichen Richtlinien. Auch die staatliche Förderung ist unabhängig von der Wahl der Bausparkasse. Deshalb unterscheiden sich die Anbieter nicht in den Konditionen, sondern ausschließlich in der Höhe der Sparzinsen sowie der Bauspardarlehenszinsen. Welche Bausparkasse die besten Zinsen für Ihren Bedarf bietet, sehen Sie im MANO Bausparvertrag Vergleich.

 

 


 


Wie „funktioniert“ der Bausparvertrag?

 

Der Bausparvertrag besteht aus zwei Teilen:

 

1.Die Ansparphase: Vor Abschluss Ihres Bausparvertrages legen Sie die Bausparsumme, also die Summe, die Sie letztlich für die Immobilie benötigen, vertraglich fest. Um heraus zu finden, wie viel Sie ansparen müssen, sollten Sie sich über Immobilienpreise informieren, wenn Sie z.B. ein Haus kaufen möchten. Oder die Kalkulation für den Bau Ihres Eigenheims bereits zumindest grob vorliegen haben.

 

Die Bausparkasse bietet Ihnen einen bestimmten Zins für Ihren Bausparvertrag. Auch dieser wird vertraglich für die gesamte Laufzeit festgelegt. Für den Bausparvertrag gilt eine Mindestsparzeit (in der Regel 12 bis 80 Monate).

 

Der Bausparvertrag wird staatlich gefördert – allerdings nur, wenn Sie die angesparte Summe auch tatsächlich für wohnwirtschaftliche Zwecke einsetzen.

 

Sie zahlen in der Regel monatlich einen festen Sparbetrag (Regelsparbetrag) auf Ihr Bausparkonto ein. Auch Sonderzahlungen oder die Anlage von einmaligen Zahlungen sind möglich. Allerdings muss die Bausparkasse gerade in Zeiten niedriger Zinsen Sonderzahlungen nicht akzeptieren.

 

Für das Bausparkonto erheben Bausparkassen eine Kontoführungsgebühr, für den Bausparvertrag selbst eine Abschlussgebühr von 1 bis 1,6 Prozent.

 

2.Die Kreditphase: Um ein Bauspardarlehen zu erhalten, müssen Sie mindestens 40 bis 50% der gesamten Bausparsumme auf Ihren Bausparvertrag eingezahlt haben. Da nun eine Differenz zwischen Ihrem Eigenkapital und der tatsächlichen Bausparsumme besteht, wird Ihnen dafür das Bauspardarlehen gewährt. Auf die Gewährung haben Sie als Bausparer einen rechtlichen Anspruch – dieser ist sogar vererbbar.

 

Die Kreditzinsen wurden ebenfalls bereits bei Abschluss Ihres Bausparvertrages festgelegt. Es handelt sich also um ein Annuitätendarlehen – feste Verzinsung, regelmäßige Tilgung. Zusätzlich zu den Darlehenszinsen sind in Ihrer Tilgungsrate übrigens die Beiträge für eine Risikolebensversicherung enthalten. Die Bausparkassen sichern sich so ab: Für den Fall, dass ein Darlehensnehmer ablebt, bevor er den Kredit beglichen hat, springt eine Risikolebensversicherung ein. Sie zahlt die restlichen Beiträge nach Ableben des Darlehensnehmers. Möchten Sie dies nicht, bestehen auch andere Möglichkeiten, dieses Risiko abzusichern.

 

Und wenn Sie Ihr Darlehen benötigen, obwohl Ihr Bausparvertrag noch nicht zuteilungsreif ist, gibt es auch die Möglichkeit der Zwischenfinanzierung oder des Vorausdarlehens. Über Einzelheiten informiert Sie Ihre Bausparkasse sicher gern.

 

Sie können Ihren Bausparvertrag auch auflösen, ohne die Mindestsparsumme erreicht zu haben oder ein Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen. Ihr Bausparguthaben wird dann inklusive der Zinsen ausgezahlt. Allerdings müssen Sie staatliche Förderungsgelder zurück erstatten, sollten Sie das Guthaben nicht für wohnwirtschaftliche Zwecke nutzen.

 

 


 


Staatliche Zuschüsse für den Bausparvertrag:
An welche Bedingungen sind sie geknüpft?


Die Wohnungsbauprämie beträgt 8,8% für mindestens 50 pro Jahr eingezahlte Euro auf dem Bausparkonto und maximal 512 Euro (Ehepaare 1024 Euro).

 

Umgerechnet bedeutet das, die maximale Bezuschussung im Jahr beträgt 45,06 Euro (Ehepaare 90,11 Euro). Ob sich das am Ende der Laufzeit lohnt, oder ob Sie mit einem anderen Sparplan und anschließender Hypothek besser fahren, sollten Sie in jedem Fall ausrechnen.

 

Für die staatliche Förderung: Wird die Bauspareinlage nicht für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt, müssen die Förderungsbeträge zurück gezahlt werden.

 

Für Bausparverträge, die bis zum 31. Dezember 2008 abgeschlossen werden, gilt allerdings ncoh die Sperrfrist von sieben Jahren. Das heißt, innerhalb dieser sieben Jahre kann das Geld inklusive Fördergeldern nur für Leistungen rund um eine Immobilie verwendet werden. Nach Ablauf der sieben Jahre ist das Guthaben allerdings nicht mehr zweckgebunden.

 

Für Bausparverträge ab dem 01. Januar 2009 gilt rigoros: Die Bauspareinlage muss direkt und unmittelbar für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden. Es gelten jedoch auch einige Ausnahmen, die Arbeitslose oder junge Bausparer betreffen. Alle Ausnahmen und weitere Informationen zum Bausparvertrag sehen Sie auf der Website des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

 

 



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