Suche

Suche
 
.

Der Sparbrief: Sicher, weil kursunabhängig.

Ideal für mittelfristige und langfristige Geldanlagen.

 

Sparbrief: Drum prüfe ...Geld im Sparbrief anzulegen, ist wie eine Hochzeit: Sie wählen Sicherheit statt Flexibilität und binden sich fest.

 

Im Falle der Hochzeit (idealerweise) bis dass der Tod Sie scheidet. Im Fall Sparbrief für mindestens 1 bis maximal 10 Jahre.

 

Für beides gilt die auf Friedrich von Schiller zurückgehende Weisheit: »Drum prüfe, wer sich bindet, ob sich nicht doch was Bess’res findet.«

 

In Sachen Sparbrief ist das zum Glück ungleich einfacher:

 

Jetzt prüfen: Der Sparbrief-Vergleich.

 

 

 

 



Mehr zum Thema Sparbrief:

 

Was ist ein Sparbrief überhaupt?

 

Der Sparbrief ist eine sichere Bank. Oder weniger pauschal: Der Sparbrief ist eine festverzinsliche, sichere Geldanlage, die jede deutsche Bank - und einige ausländische - anbietet.

 

Das Prinzip ist einfach: Sie legen Ihre Anlagesumme (Mindestbetrag von Bank zu Bank unterschiedlich) und den Anlagezeitraum von 1 bis zu 10 Jahren fest. Das Besondere: Die Bank garantiert Ihnen die bei Abschluss zugesicherten Zinsen für die gesamte Laufzeit – und das kursunabhängig. Sie „verbrieft“ diese Konditionen sogar im wahrsten Sinne des Wortes:

 

Bei Kauf des Sparbriefs erhalten Sie eine Urkunde, in der alle Konditionen festgehalten sind. Dieses Wertpapier legen Sie der Bank am Ende der vereinbarten Laufzeit vor, der Sparbrief wird eingelöst. ( Und was passiert, wenn ich das Wertpapier verliere? )

 

Damit bietet der Sparbrief, im Gegensatz zum Tagesgeld beispielsweise, eine zinssichere Geldanlage. Der Nachteil: Nicht nur die Bank legt sich auf die zugesicherten Zinsen fest, sondern auch Sie. Sie kaufen den Sparbrief zu aktuellen Konditionen bei der Bank Ihrer Wahl.

 

Stehen die Zinsen heute gut - sind sie also hoch - können Sie frohlocken, wenn der allgemeine Zinskurs in Zukunft fällt. Denn Ihr Zinssatz bleibt stabil, wie vereinbart. Ärgerlich wird es allerdings, wenn der Zinskurs in Zukunft steigt. Denn dann können Sie Ihr Geld nicht einfach abziehen und in einem höher verzinsten Produkt anlegen: Sparbriefe können erst am Ende der vereinbarten Laufzeit wieder eingelöst werden. Eine andere Möglichkeit, um dennoch Liquidität zu sichern: Sparbriefe können in der Regel beliehen werden.

 

 


 

Der Sparbrief – das MANO-Fazit:
Vorteile und Nachteile in der Zusammenfassung.

 

Vorteile:

MANO Finanz-Tipp zum ...

... Thema Sparbrief:

 

Legen Sie nur so viel Geld in einem Sparbrief an, wie Sie im geplanten Zeitraum auch wirklich entbehren können.

 

Denken Sie daran: Ihr Geld ist in einem Sparbrief fest angelegt und nicht verfügbar. Auch nicht im Notfall.

 


 

  • Ihr Zinssatz ist garantiert
  • Sie wissen bereits bei Kauf des Sparbriefs, wie viel Geld Sie am Ende der Laufzeit erhalten.
  • Der Sparbrief ist (in Deutschland) durch die Einlagensicherung geschützt
  • Die Zinsen fallen je nach Anlagezeitraum und Höhe der Anlagesumme verhältnismäßig hoch aus

Nachteile:


  • Mit einem Sparbrief sind Sie unflexibel. Ihr Geld bleibt in dem vereinbarten Zeitraum fest angelegt.

Sie wollen lieber flexibel bleiben? Dann könnte Tagesgeld das Richtige für Sie sein …

 


 

Sparbrief: Was bedeutet ausschüttend, thesaurierend und abgezinst?
MANO übersetzt das Fachchinesisch.

 

Ausschüttend, thesaurierend und abgezinst bezeichnen die drei Arten von Sparbrief, die unterschieden werden:

 

"Normaler" Sparbrief (ausschüttende Anlage): Die Zinsen werden jährlich vergütet, in der Regel zum Jahresende. Sie werden z.B. auf Ihr Girokonto überwiesen und stehen zur freien Verfügung, während der ursprünglich vereinbarte Betrag fest angelegt bleibt. Nachteil: Sie profitieren nicht von Zinseszinsen.

 

Thesaurierender Sparbrief (thesaurierende Anlage, aufgezinster Sparbrief): Die Zinsen werden am Ende eines Laufjahres zu Ihrem angelegten Betrag „addiert“. So erhalten Sie im nächsten Laufjahr auch Zinseszinsen. Die Auszahlung des Nennwertes (Kaufpreis des Sparbriefs) plus Zinsen plus Zinseszinsen erfolgt am Ende der vereinbarten Laufzeit.

 

Abgezinster Sparbrief (abgezinste Anlage): Ein thesaurierender Sparbrief – nur umgekehrt. Genauer: Bei Kauf des Sparbriefes legen Sie fest, welche Summe Sie am Ende der Laufzeit erhalten möchten. Die Bank zieht die zu erwartenden Zinsen und Zinseszinsen von der genannten Summe ab. Was übrig bleibt, ist der Kaufpreis, zu welchem Sie den Sparbrief erwerben.

 

 


 

Dann ist der thesaurierende oder abgezinste Sparbrief die beste Wahl?

 

Nicht unbedingt. Für welchen Sparbrief Sie sich entscheiden sollten, ist u.a. von der gewünschten Anlagesumme abhängig. Denn jetzt kommt der Sparerpauschbetrag ins Spiel:

 

Auf den ersten Blick sind der thesaurierende und der abgezinste Sparbrief lukrativer als der ausschüttende Sparbrief - immerhin wird hier der Zinseszinseffekt genutzt.

 

Der MANO-Finanztipp zum ...

... Thema Sparbrief:

 

Rechnen Sie in Hinblick auf den Sparerpauschbetrag vor Kauf eines Sparbriefs aus, welche Art Sparbrief für Sie günstiger wäre.

 

Der Sparerpauschbetrag beträgt übrigens pro Person und Jahr 801 Euro, bei Verheirateten 1.602 Euro.

 

Mehr über den Sparerpauschbetrag ...

Liegen Ihre zu erwartenden Zinserträge pro Jahr allerdings unter 801 Euro, sollten Sie die ausschüttende Anlage wählen. Dann erhalten Sie Ihren Zinsertrag, ohne darauf Abgeltungssteuer zahlen zu müssen.

 

Mit einer thesaurierenden oder abgezinsten Anlage sammeln Sie Ihre Zinserträge im Sparbrief bis zum Ende der Laufzeit. Wenn Sie innerhalb dieser Zeit insgesamt auf über 801 Euro Zinsertrag kommen, müssen Sie darauf 25% Abgeltungssteuer zahlen – und haben am Ende vielleicht trotz Zinseszins weniger von Ihren Zinsen, als bei der ausschüttenden Anlage.

 


 

Ausschüttender Sparbrief auch als Vorsorge
fürs Kind oder Enkelkind eine gute Wahl:

 

Suchen Sie eine Geldanlage für Ihr Kind oder Enkelkind, ist der ausschüttende Sparbrief eine Option:

 

Der fest angelegte Betrag wird erst am Ende der vereinbarten Laufzeit frei verfügbar, die jährlich ausgezahlten Zinsen können Sie auf ein Kinderkonto überweisen lassen. So könnten Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Das Kind erhält, z.B. zur Volljährigkeit, einen größeren Betrag. Die kleineren Zinserträge könnten Sie ihm für die Erfüllung kleinerer Wünsche zur freien Verfügung stellen.

 

Weitere Ideen für die Kinder-Vorsorge finden Sie im MANO Finanz-Blog ...




Gut zu wissen: Nicht alle Sparbriefe sind sichere Geldanlagen.

 

Seit neuestem werden auch Sparbriefe mit so genannter Nachrangabrede angeboten. Wenn Sie auf ein solches Angebot eingehen, bedeutet dies, dass Sie bei Pleitegang des Anbieters – wie der Name schon sagt – anderen Gläubigern gegenüber nachrangig behandelt werden. Die Einlagensicherung greift nicht.

 

Davor warnen jetzt auch Verbraucherzentralen: »Wer sich für ein Angebot mit Nachrangabrede entscheidet, geht bei Insolvenz der Bank oder Sparkasse im schlimmsten Fall leer aus«, so Andrea Hoffmann, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Und das, wo Sie Ihr Geld doch besonders sicher anlegen wollten! Wichtig deshalb: Wird Ihnen z.B. von Ihrem Bankberater ein Sparbrief oder Sparkassenbrief empfohlen, immer nachfragen, ob eine Nachrangabrede daran gekoppelt ist.

 

Übrigens: Sparbriefe mit Nachrangabrede sind von unserem Sparbrief-Vergleich ausgeschlossen. Wir zeigen Ihnen lediglich Angebote, die per deutscher oder europäischer Einlagensicherung vor Verlusten schützen.

 

 

 



.
.

xxnoxx_zaehler