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Eigentümer und Mieter werden mit neuen Steuerregeln konfrontiert

 

Steuergesetze Immobilien

Das Jahr 2011 bringt nicht nur Änderungen bei Hartz IV und Gesundheit. Auch für die Mieter und Hauseigentümer hat sich steuerlich einiges verändert.

 

Nicht so medienwirksam wie die Gesundheitsreform oder die Änderung der Regelsätze für Bezieher von Leistungen nach den Hartz IV Gesetzen hat der Staat auch für viele Mieter und Eigentümer ab Januar 2011 neue Regeln aufgestellt, die man jedoch kennen sollte.

Erhöhung der Steuersätze für den Grunderwerb


Die Grunderwerbssteuer gehört zu den Nebenkosten beim Kauf von Immobilien. Sie muss nach dem Erwerb vom Käufer sofort an das Finanzamt gezahlt werden.
In Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt müssen schon seit geraumer Zeit 4,5 Prozent Grunderwerbssteuer entrichtet werden. Seit dem 01. Januar 2011 verlangt Brandenburg nun sogar 5 Prozent und Niedersachsen sowie Bremen haben auf 4,5 Prozent erhöht. Andere Bundesländer planen ebenfalls, die Grunderwerbssteuer deutlich anzuheben. Einen Überblick über die Grunderwerbssteuersätze in den einzelnen Ländern gibt der Verband Haus & Grund in einer entsprechenden online Tabelle.

Haushaltsnahe Dienstleistungen


Für haushaltsnahe Dienstleistungen gibt es einen Steuerbonus. Eigenheimbesitzer bekommen diesen ab 2011 nur noch dann, wenn sie die Handwerkerarbeiten ganz aus eigenen Mitteln bezahlt haben. Wer öffentliche Fördermittel in Anspruch nimmt, geht zukünftig leer aus.

Neuregelung bei steuerlicher Förderung – Stichwort Wohnriester


Ab dem Veranlagungszeitraum 2010 sind auch Verträge über die Entschuldung eines Dauerwohnrechts zum Beginn des Ruhestands förderfähig. Auf Wohnförderkonten kann zukünftig nur noch bis zum Beginn der Auszahlungsphase eingezahlt werden, danach nicht mehr.

Für Eigentümer und Mieter ist es wichtig, die Neuregelungen zu kennen und sich inhaltlich zumindest flüchtig damit zu befassen, damit das böse Erwachen nicht kommt, wenn beispielsweise die höhere Grunderwerbssteuer bezahlt werden muss oder Handwerkerleistungen aus den genannten Gründen vonseiten der Finanzämter nicht mehr als steuerlich absetzbar anerkannt werden.


Verfasst im Januar 2011



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