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Rechtzeitig und clever für das Alter vorsorgen

 

Rechtzeitig und clever für das Alter vorsorgen

Immer weniger Menschen werden im Alter allein von der gesetzlichen Rente leben können. Altersvorsorge ist ein Thema, das schon junge Menschen beschäftigt.

 

 

Experten gehen davon aus, dass schon im Jahr 2020 die Rentner nur noch 50 bis maximal 60 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens als Rente vom Staat bekommen. Wer nicht ausreichend privat vorsorgt, dem droht Altersarmut. Es gilt, die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und letztem Nettoeinkommen möglichst hundertprozentig zu schließen, wenn im Alter der bisherige Lebensstandard aufrechterhalten werden soll.

 

Bereits in jungen Jahren mit der Vorsorge beginnen

 

Vielen jungen Leuten ist noch nicht bewusst, was da auf sie zukommt und sie wissen auch nicht, wie viel privat gespart werden muss, um im Alter genügend Geld zu haben. Laut einer allgemeingültigen Faustformel gilt, dass bei Renteneintritt mindestens 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens zur Verfügung stehen sollten. Wer möglichst früh mit dem Sparen beginnt, muss insgesamt weniger sparen, weil er sich den Zinseszinseffekt zunutze machen kann. Je später die Vorsorge beginnt, desto höher müssen die eigenen Sparbeiträge sein.

 

Junge Leute, die heute zehn Prozent ihres Nettoeinkommens für die Altersvorsorge verwenden, werden im Alter ein stattliches Vermögen aufgebaut haben, dass es ihnen erlaubt, denn Ruhestand zu genießen. Es gibt unterschiedliche – auch staatlich geförderte – Vorsorgeprodukte und nicht jedes Produkt ist für jeden gleichermaßen geeignet. Welches das Richtige ist, hängt von den persönlichen Umständen ab. Arbeitnehmer sollten auf jeden Fall einen Riester Rentenvertrag abschließen, um die Zulagen des Staates mitzunehmen. Eine attraktive Altersvorsorge ist darüber hinaus die Schaffung von Wohneigentum. Wer im Alter mietfrei wohnen kann und unbelastetes Eigentum hat, spart viel Geld.

 

Um die richtigen Vorsorgeprodukte zu finden, sollte das Wissen von unabhängigen Finanzexperten genutzt werden. Verbraucher sollten sich beraten lassen und darauf achten, dass der Anteil des monatlichen Einkommens, der in die private Altersvorsorge gesteckt wird, möglichst zehn Prozent nicht übersteigt.

 

 

Verfasst im April 2011

 



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