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Auslandsüberweisung vom Girokonto

 

Auslandsüberweisung vom GirokontoAuslandsüberweisungen sind bargeldlose Zahlungen vom Girokonto in Fremdländer. Wie aber läuft die Auslandsüberweisung vom Girokonto.



 

Es gibt verschiedene Methoden für Auslandsüberweisungen, die mit unterschiedlichen Kosten für den Überweisenden und den Zahlungsempfänger verbunden sind.

Innerhalb der EU sind entsprechend einer EU-Richtlinie die Überweisungen nicht teurer. Vorausgesetzt der Überweisende gibt BIC/SWIFT sowie die IBAN der Empfängerbank an und nutzt eine EU-Standardüberweisung. Sobald eine Auslandsüberweisung allerdings in Länder der nicht EU geht, berechnen die Banken Gebühren.

Methoden der Auslandsüberweisung vom Girokonto innerhalb der EU

 

  • BEN-Überweisung – der Zahlungsempfänger trägt die im Zusammenhang mit der Überweisung anfallenden Kosten. Die Banken können ihre Kosten vom Überweisungsbetrag abziehen.
  • OUR-Überweisung – alle Entgelte trägt der Überweisende
  • SHARE-Überweisung – bei dieser Methode teilen sich der Überweisende und der Zahlungsempfänger die Kosten, wobei der Überweisende die bei seinem Institut anfallenden Gebühren trägt und der Empfänger die anderen.


Bei fehlender BIC oder IBAN sind die Banken berechtigt, weitere Gebühren für die Überweisung zu berechnen. Die genannten Methoden sind bei Auslandsüberweisungen vom Girokonto bis zu einer Höhe von 50.000 Euro möglich. Beträge, die oberhalb von 50.000 Euro liegen, können nicht in Form der EU-Standardüberweisung abgewickelt werden.

Außerdem sind bei allen Auslandszahlungen größer 12.500 Euro über entsprechende Zusatzformulare Meldungen an die Bundesbank für Außenwirtschaftsstatistik zu machen.

Standardisierung der Auslandsüberweisungen durch SEPA


Im Januar 2008 wurde die SEPA-Überweisung eingeführt, eine einheitliche Zahlungsmethode, die für alle 27 EU-Staaten sowie für die Schweiz, Island, Norwegen und Lichtenstein Gültigkeit hat.

SEPA steht für Single Euro Payments Area. Es ist ein standardisiertes Verfahren, das für Überweisungen, Lastschriften und EC-Kartenzahlungen gilt.

Bei der SEPA-Überweisung wird das Konto des Zahlungsempfängers nur durch IBAN und BIC identifiziert. Alle Überweisungen werden in voller Höhe ausgeführt, Überweisender und Empfänger tragen die Kosten, die jeweils bei ihrer Bank anfallen. Eine SEPA-Überweisung darf bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängers maximal drei Bankarbeitstage dauern.




Verfasst im Januar 2011



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