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Kartenverlust kostet bis zu 4.000 Euro am Tag.

 

Freitag, 16. April 2010:

Verlust der Kreditkarte, EC-Karte kann teuer werdenBeim Verlust von EC-Karte oder Kreditkarte sollten Bankkunden vor allem eines tun: einen kühlen Kopf bewahren und die Karte umgehend sperren lassen. Wer nicht schnell genug reagiert, riskiert, dass pro Tag bis zu 4.000 Euro abgehoben werden.

 

Wie eine Recherche der FMH-Finanzberatung in Frankfurt ergab, können Personen, die im Besitz von Maestro-Karten sind, in der Regel 1.000 Euro pro Tag und bei manchen Instituten bis zu 4.000 Euro täglich abheben. Das lässt sich nur durch eine Sperrung der Karte unterbinden. Ab diesem Moment beläuft sich die maximale Haftung des Bankkunden auf 150 Euro. Einige Banken haben erklärt, dass sie diese Selbstbeteiligung, die Ende Oktober 2009 eingeführt wurde, nicht erheben werden – eine Nachfrage bei der eigenen Bank kann daher sinnvoll sein.

 

Bei grober Fahrlässigkeit haftet der Kunde für alle Schäden.

 

Betroffene Bankkunden sollten bei Kartenverlust schnell reagieren und entweder ihre Bank oder Sparkasse beziehungsweise die Hotline des Anbieters anrufen. Um schnellen Zugang zu den entsprechenden Telefonnummern zu haben, empfiehlt es sich, diese im Handy zu speichern. Auch Kontonummern und Bankleitzahlen können dort vermerkt werden. Am besten hinterlegt der Partner die Infos auf seinem Handy ebenfalls. Denn oft genug kommt mit der Geldbörse auch das Handy abhanden, etwa wenn die Handtasche gestohlen wird.

 

Nur eines sollte man tunlichst vermeiden: die PINs der Karten auf dem Handy abzuspeichern oder die Nummer auf einem im Geldbeutel deponierten Zettel hinterlegen. Denn in diesen Fällen kann die Bank dem Kunden grobe Fahrlässigkeit unterstellen. Ist sie im Recht, haftet der Betroffene unbegrenzt für alle unrechtmäßig belasteten Beträge.


Lastschriftverfahren trotz Kartensperrung möglich.

 

Doch selbst mit der Sperrung ist nicht jede Gefahr gebannt. Denn Einkäufe bei Händlern mittels Lastschriftverfahren, die eine Unterschrift, aber nicht die Eingabe der PIN erfordern, sind weiterhin möglich. Fälscht der neue Kartenbesitzer die Unterschrift, zieht der Händler trotz Kartensperre den Betrag im Lastschriftverfahren ein. Um sich gegen Schäden zu wappnen, sollten Betroffene nach einem Kartenverlust ihre Kontoauszüge kontrollieren. Ist die Lastschrift unberechtigt, können sie innerhalb von sechs Wochen widersprechen und die Abbuchung rückgängig machen.

 

Um Schaden generell möglichst klein zu halten, sollten Bankkunden, die die Tageslimits ihrer Bank nicht ausschöpfen, überlegen, ob sie diese nicht verringern lassen. Eine vernünftige Grenze könnte beim doppelten Betrag dessen liegen, was üblicherweise an einem Tag belastet wird.

 

Kartenersatz kostet bis zu 45 Euro.

 

Gleich, ob der Kartenbesitzer eine Mitschuld am Verlust des Plastikstücks trägt oder nicht, wird ein Entgelt für die Sperrung und die Ausstellung einer neuen Karte fällig. Die Preisspanne dafür reicht von 15 bis 45 Euro.

 

 


 

MANO-Tipp: Die wichtigsten Telefonnummern für Kartensperrungen

 

Für MaestroCard, girocard etc.:


  • 18 05 / 02 10 21 oder 11 61 16 (bei einigen Banken nicht möglich)
  • Aus dem Ausland: +49 30 40 50 40 50
Für Kreditkarten:

MasterCard:

  • 08 00 / 8 19 10 40
  • aus dem Ausland/Mobilfunknetz: +1 63 67 22 71 11

Visa:

  • 08 00 / 8 11 84 40
  • aus dem Ausland +1 41 05 81 99 94 (über kostenloses R-Gespräch)

 

 



Kommentar zu Finanz-Blog: Kartenverlust kostet bis zu 4.000 Euro am Tag.?

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