Das Wohnförderkonto - www.mano-dienste.de Zurück
.

 

Das Wohnförderkonto


Das WohnförderkontoÄhnlich wie bei der Riester Rente sind die Einzahlungen bei Wohnriester steuerfrei. Es erfolgt eine nachgelagerte Besteuerung im Rentenalter, die in der Regel zu einem geringeren Steuerbetrag führt. Weil aber beim Wohnriester im Rentenalter keine Auszahlung stattfindet, musste hier eine Lösung geschaffen werden, die es möglich macht, die Steuern später zu erheben.

 

Das fiktive Wohnförderkonto


Hierbei wird davon ausgegangen, dass die jährlichen Einzahlungen bis zu einem Betrag von 2.100 Euro auf ein extra Konto, das sogenannte Wohnförderkonto, fließen. Dieses Konto wird mit zwei Prozent jährlich verzinst, sodass ein fiktives Guthaben entsteht, das dann später vom Finanzamt besteuert werden kann. Auf dem Wohnförderkonto werden sowohl die Eigenanteile des Förderberechtigten als auch die Riesterförderung angesammelt. Der Steuervorteil nicht. Dem Förderberechtigten wird dann im Rentenalter gestattet, das fiktive Kapital bis zu seinem 85. Lebensjahr zu besteuern, obwohl gar keine Rentenzahlung erfolgt.

 

Beispiele Wohnförderkonto


Das lässt sich beispielhaft wie folgt verdeutlichen. Auf einem Wohnförderkonto haben ich 40.000 Euro angesammelt. Der Förderberechtigte geht mit 65 Jahren in Rente. Dann hat er 20 Jahre Zeit jährlich 2.000 Euro zu versteuern, wobei die Höhe der Steuer vom persönlichen Steuersatz im Alter abhängig ist. Wenn der Förderberechtigte vorher stirbt, sind die Erben verpflichtet, die Steuerlast zu übernehmen.

Alternativ haben Förderberechtigte die Möglichkeit ihre Steuerschuld bei Renteneintritt mit einem Schlag zu begleichen. Wer das tut, bekommt einen „Steuerrabatt" von 30 Prozent auf die Steuerschuld. Das heißt zum im genannten Beispiel wären anstelle der 40.000 Euro nur 28.000 Euro zu versteuern. Das bringt allerdings den Nachteil, dass das zu versteuernde Einkommen im ersten Rentenjahr dann so hoch ist, dass die Steuerlast ziemlich hoch wäre. Außerdem muss sich der Rentner verpflichten, seine geförderte Immobilie auch noch die nächsten 20 Jahre zu bewohnen, sonst müssen nachträglich Steuern entrichtet werden.

 

Verfasst im November 2010

 



.
.

xxnoxx_zaehler