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Probleme und Nachteile von Wohnriester

 

Probleme und Nachteile WohnriesterWer Wohnriester dazu nutzt sich Eigentum zu schaffen, sollte sich mit den gesetzlichen Bestimmungen genau befassen, um mögliche Probleme zu vermeiden.

 

Die selbst genutzte Immobilie wird vor dem Eintritt in das Rentenalter verkauft

 

Das geförderte Kapital ist auf dem Wohnförderkonto vermerkt. Wird die Immobilie verkauft, kann das Finanzamt Steuern nachfordern. Das lässt sich vermeiden, wenn innerhalb eines Zeitraumes von vier Jahren neues Wohneigentum erworben wird. Dazu müssen dann mindestens die Eigenmittel genutzt werden, die auf dem Wohnkonto verbucht sind. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, aus dem Erlös des Hausverkaufes den Betrag auf dem Wohnförderkonto in einen anderen Riestervertrag wie zum Beispiel die Riester Rente oder einen Banksparplan einzuzahlen.

 

Das geförderte Objekt wird vermietet

 

Muss der Eigenheimbesitzer, der von Wohnriester profitiert hat, aus beruflichen Gründen umziehen und sein Haus vermieten, ist das nur dann gestattet, wenn die Vermietungsphase ein Jahr nicht überschreitet. Dann ist andernorts entweder ein neues Eigenheim zu erwerben oder es muss gegenüber dem Finanzamt glaubhaft dargestellt werden, dass man im Rentenalter wieder im geförderten Eigentum leben will.

 

Auszug oder Verkauf der Immobilie im Rentenalter

 

Auch das kann ein Problem werden. Selbst wenn ein Partner verstirbt, muss der andere in dem Haus wohnen bleiben, um Nachforderungen zu vermeiden. Gleiches gilt auch, wenn in ein Seniorenheim umgezogen wird.

 

Der förderschädliche Verkauf

 

Ein grässliches Wort mit immensen Folgen. Wird die mit Wohnriester geförderte Immobilie förderschädlich veräußert, erhebt das Finanzamt eine Nachversteuerung bis zum Endalter von 85 Jahren. Wer bei Renteneintritt die Einmalzahlung gewählt hat, muss sich parallel verpflichten, das Haus 20 Jahre nicht zu verkaufen. Diese Tatsache müssen auch möglich Erben berücksichtigen.

 

Verkauf der Immobilie wegen Scheidung

 

Hier gelten die gleichen Richtlinien wie beim Verkauf der Immobilie vor Renteneintritt. Bleibt allerdings einer der Ehepartner in der geförderten Immobilie wohnen, bleibt auch die Förderung erhalten.

 

 

 

Verfasst im November 2010

 



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