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Wohnriester Zulagen

 

WohnriesterWohnriester - das ist die Riester Förderung bei der Schaffung von Wohneigentum, die nach dem Eigenheimrentengesetz, dass seit Januar 2008 gilt, möglich ist.

 

Durch das Eigenheimrentengesetz ist die selbst genutzte Immobilie in die staatlich geförderte Altersvorsorge integriert worden. Mietfreies Wohnen im Alter, das ist die sogenannte Rente in Stein, demnach können mit Wohnriester Förderzulagen nach den bekannten Riester Regeln beansprucht werden.

 

Die staatlichen Zulagen bei Wohnriester

 

Die Höhe der Zulage richtet sich, wie bei anderen Riester Verträgen auch, nach der Höhe des Sparbeitrages. Die maximale Zulage beträgt 154 Euro im Jahr, wenn vier Prozent des Jahresbruttoeinkommens des Vorjahres in ein durch Wohnriester gefördertes Produkt, wie zum Beispiel in einen zertifizierten Bausparvertrag einzahlen. Im Jahr 2010 wird die eingezahlte Summe bis maximal 2.100 Euro gefördert, das sind vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

 

Auch Ehepartner können eine mittelbare Förderung bekommen. Das ist insbesondere für Ehepaare interessant, bei denen nur einer direkt förderberechtigt ist. Wichtig ist aber, dass jeder der Ehepartner einen eigenen Vertrag abgeschlossen hat. Der eigentlich nicht Förderberechtigte muss dann nur 60 Euro als eigene Sparrate im Jahr aufbringen, um Anspruch auf die volle Förderung zu haben.

 

Zulagen und Steuervorteile für Wohnriester

 

Die Vergünstigungen bestehen aus staatlichen Zulagen und Steuervergünstigungen, die durch den Abzug von Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Für die Förderberechtigung ist es ausreichend, wenn der Riester Sparer an einem Tag im Jahr rentenversicherungspflichtig war. Bereits dann kann er die Zulagen beanspruchen.

 

Die Zulagen gibt es nicht automatisch

 

Um die Zulagen zu bekommen, muss ein sogenannter Zulagenantrag gestellt werden, den man vom Anbieter bekommt. Dabei gibt es Anträge für die Grundzulage und die Kinderzulage. Wird ein Dauerzulagenantrag gestellt, reicht es aus, wenn dies einmalig erfolgt. Die Zulagen werden rückwirkend gezahlt.

Wer seinen Zulagenantrag nicht gestellt hat, sollte das dringend nachholen, denn hier wird bares Geld verschenkt. Die Steuervorteile können auch ohne die Zulagen beansprucht werden.

 

 

Verfasst im November 2010

 



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