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Zins-Hopping? Genau hinschauen.

 

Donnerstag, 05. November 2009:

Ganz gleich, ob Anleger sich langfristig an einen Tagesgeld-Anbieter binden wollen oder stets der besten Offerte hinterherjagen: Vor Vertragsabschluss sollte das jeweilige Angebot auf jeden Fall genauestens unter die Lupe genommen werden.

 

Reich werden Sparer mit einem Tagesgeld-Konto zwar nicht. Doch angesichts des harten Wettbewerbs unter den Anbietern fahren Sparer mit den täglich verfügbaren Einlagen immerhin einen Zinssatz von bis zu 2,75 Prozent ein – und dies, obwohl sich die Leitzinsen auf einem historisch niedrigen Niveau in Höhe von 1,0 Prozent bewegen.

 

Zum Vergleich: Mit Sparbüchern werden Anleger häufig mit einem Zinssatz von unter einem Prozent abgespeist. Zudem kann von einem Sparbuch in der Regel monatlich nur eine Summe von 2.000 Euro abgehoben werden. Hinzu kommt die lästige Kündigungsfrist von drei Monaten. Kaum nachvollziehbar, dass das Sparbuch in Deutschland nach wie vor die beliebteste Sparform ist. Mit einem höher verzinsten Tagesgeldkonto kann das angesparte Geld hingegen täglich in voller Höhe zurückgefordert werden – und zwar ohne wenn und aber.

 

Vergleichen lohnt.

 

Vor Vertragsabschluss sollten Anleger das Angebot jedoch sorgfältig prüfen.

Zum einen weisen die Zinsofferten deutliche Unterschiede auf: Wie die MANO Grafik für Zinsentwicklung zeigt, schwanken die Angebote bei einer Sparsumme von 5.000 Euro zwischen 0,19 und 2,75 Prozent.

 

Zudem sind zahlreiche Offerten an zusätzliche Bedingungen geknüpft. So lockt beispielsweise Cortal Consors (direkt zur Bank ) derzeit mit einem garantierten Zinssatz von 3,5 Prozent für die kommenden 12 Monate. In den Genuss dieser Offerte kommen jedoch nur Kunden, die innerhalb von drei Monaten ein Wertpapierdepot mit einem Wert von 6000 Euro eröffnen. Zudem gilt der Zinssatz nur für einen Anlagebetrag bis 25.000 Euro. Sparer, die mehr zur Seite legen wollen, erhalten lediglich den derzeit gültigen variablen Tagesgeldzinssatz von 1,5 Prozent.

 

Die Advanzia Bank lockt indes mit einem Zinssatz in Höhe von 3,93 Prozent. Der Haken: Der Zinssatz gilt nur für Neukunden und wird zudem nur für einen Monat gezahlt. Anschließend kassieren Sparer den für Bestandskunden gültigen Zinssatz von derzeit 2,05 Prozent per annum.

 

Zeitlich begrenzte und nur für Neukunden gültige Angebote sind in der Branche nichts Ungewöhnliches mehr. Für den Kunden ist das jedoch kein Nachteil. Schließlich hat er nach Ablauf des Angebots die Möglichkeit, eine andere lukrative Tagesgeldofferte zu wählen.

 

Das so genannte „Zins-Hopping“ ist mittlerweile weit verbreitet. Dies bedeutet: Immer mehr Anleger lassen sich von den lukrativen Angeboten locken und sind bereit, häufiger den Anbieter zu wechseln. Und das aus gutem Grund: Ein Anleger mit einer Einlagensumme von 20.000 Euro erhält beispielsweise von seiner Hausbank einen Tagesgeldzinssatz von 1,5 Prozent. Die 1822 direkt (direkt zur Bank ) bietet indes 1,25 Prozentpunkte mehr. Bei einem Anlagezeitraum von einem Jahr ist das immerhin ein Unterschied von 250 Euro.


Wechselwillige Bankkunden fahren höhere Rendite ein.

 

Dass sich Zinshopping für Sparer langfristig rechnen kann, belegt auch eine Untersuchung des Frankfurter Finanzdienstleisters FMH: Dabei hat FMH-Chef Max Herbst am Beispiel der Santander-Bank und ING-Diba (direkt zur Bank ) über einen Zeitraum von zehn Jahren die Rendite beider Institute mit dem Ertrag verglichen, der erzielt worden wäre, wenn Anleger zwischen Ende 1998 und Ende 2008 stets dem höchsten Zinssatz hinterhergejagt wären. Ergebnis:

 

Zinshopper haben eine höhere Rendite kassiert als Stammkunden der ING-Diba und Santander Bank. Bei einer Sparsumme von 10 000 Euro beträgt die Differenz zur ING-Diba 782 und zur Santander Bank 964 Euro. „Allerdings“, so Herbst, „sollten Anleger den zeitlichen Aufwand nicht unterschätzen, der die Attraktivität des Zinshopping schmälert“.


Das Kalkül der Banken

 

Viele Kunden scheuen genau diesen zeitlichen Aufwand und machen sich nicht die Mühe, ständig neue Formulare auszufüllen; sehr zur Freude der Anbieter.

 

„Zahlreiche Banken verdienen mit ihrem Tagesgeld-Konto mittlerweile kein Geld mehr – sondern nutzen es als reines Marketinginstrument. Dabei geht es in erster Linie darum, neue Kunden zu gewinnen“, erklärt Max Herbst. Mit anderen Worten: Nach Ablauf des zeitlich begrenzten Angebots hofft die jeweilige Bank, dass der Kunde sich in der Folge mit einem dann niedrigeren Zinssatz zufrieden gibt. Zudem wird anschließend versucht, den Kunden weitere – für die Bank renditeträchtigere – Produkte unterzujubeln.

 

Genannte Banken im Überblick:

 

 

 

 


 

Mehr zum Thema Tagesgeld:

 

Tagesgeld - was ist das überhaupt? Die Erklärung ...

Die Tagesgeld-Anbieter im Vergleich: Wer bietet die höchsten Zinsen?

 



Kommentar von _Christoph am Sunday, 06. December 2009; 21:01:07 Uhr

Kommentar zu Finanz-Blog: Tagesgeld - Zinshopping? Genau hinschauen.

Der beste Zinssatz der deutschen Tagesgeldkonten liegt derzeit bei der 1822direkt-Bank, wie hier zu lesen:

[ URL von der Redaktion entfernt ]

Kommentar von _MANO-Dienste am Tuesday, 08. December 2009; 11:57:40 Uhr

Kommentar zu _Christoph:

Guten Tag Christoph,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Da wir mit unserer Website vor allem Verbrauchern helfen wollen, das Thema Finanzen zu durchschauen, bieten wir viele Informationen.

Über externe Links und wertvolle Tipps freuen wir uns. Allerdings nur dann, wenn sie unseren Besuchern einen Mehrwert bieten.

Bei Ihrem Link handelte es sich lediglich um den Verweis auf einen einzelnen Beitrag in einem verwaisten Forum, in dem Inhalte, die wir hier bereits anbieten, in verkürzter Form vorlagen. Zudem eine Aufzählung der aktuell vier besten Anbieter für Tagesgeld.

Das können wir so nicht stehen lassen, denn diese Information könnte morgen schon veraltet sein. Deshalb bieten wir auch einen tagesaktuellen Vergleich, der zudem das individuell richtige Angebot ermöglicht:

http://www.mano-dienste.de/finanz-zinsvergleiche/tagesgeld/tagesgeld-vergleich-rechner/

Ihren Link mussten wir deshalb leider entfernen, obwohl wir keine Fans der Zensur sind. Wir wollen unsere Besucher nicht verwirren und auf falsche Informationen verweisen.

Deshalb auch noch ein kleiner Hinweis zum Thema "Der beste Zinssatz der deutschen Tagesgeldkonten liegt derzeit bei der 1822direkt-Bank": Das ist nur bedingt richtig. Sicher, die 1822direkt bietet aktuell(!) die beste Tagesgeld-Verzinsung, allerdings nur bis 20.000 Euro und lediglich für die ersten drei Monate.

Deshalb gilt: Angebote immer vergleichen, nicht nur auf den Zinssatz schauen, sondern auch in das Kleingedruckte (Bei unserem Tagesgeldrechner steht deshalb hinter jedem Angebot ein Infozeichen, hinter dem solche Details liegen.)

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen eine angenehme Woche.

Herzliche Grüße,

Ihr MANO-Dienste Team


Kommentar zu Finanz-Blog: Tagesgeld - Zinshopping? Genau hinschauen.?

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