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Finanzielle Vorsorge fürs Kind (4):

Mit Tagesgeld auf bessere Zeiten zusparen.

 

Vorsorge für Kinder: TagesgeldSonntag, 21. Februar 2010:

Junge Familien, die nur kleine Beträge für ihr Kind beiseitelegen können, sollten Tagesgeldkonten als "Sammelstelle" nutzen. Und in Niedrigzins-Phasen kann sich ein solches Konto generell lohnen.

 

Die Anlage in Tagesgeld gilt als beste Möglichkeit, um Geld zu parken, das man in Kürze braucht – zu Recht. Denn auf diese Einlage können Sparer, wie der Name sagt, täglich zugreifen. Im Gegenzug erhalten sie einen marktgerechten Zins, der sich an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) orientiert. Viele Banken bieten eine Verzinsung auf EZB-Niveau; gute Anbieter liegen auch mal einen Prozentpunkt darüber.

 

Für ein längerfristiges Ansparen sind Tagesgeld-Konten jedoch nur bedingt geeignet. Denn zum einen können die Banken die Zinsen täglich senken; zum anderen ist das Zinsniveau in aller Regel niedriger als bei längerfristigen Anlagen. Dennoch gibt es Situationen, in denen insbesondere junge Familien mit einem Tagesgeld-Konto gut fahren. Konkret:

 

Wer monatlich lediglich kleine Beiträge erübrigen kann oder eine Anlage bespart, auf die nur in größeren zeitlichen Abständen eingezahlt wird, kann auf dem Tagesgeldkonto Geld ansparen und dafür Zinsen kassieren. Schließlich gibt es beim Tagesgeld keine Mindestsumme, die eingezahlt werden muss. Ist dann genug Geld auf diesem Konto beisammen, wird der entsprechende Betrag auf das ausgewählte Sparkonto eingezahlt, sei dies nun ein Banksparplan oder ein Investmentfonds.

 

Tagesgeldkonten sind auch ein guter Parkplatz, wenn die Zinsen, so wie derzeit, sehr niedrig sind. In einer solchen Zinsphase ist es kaum sinnvoll, sich für längere Zeit zu binden, da die Erträge gering ausfallen würden. Wer also jetzt mit der finanziellen Vorsorge für den Nachwuchs beginnt, sollte sich nicht überstürzt auf lange Frist binden. Vielmehr empfiehlt es sich, ein gut verzinstes Tagesgeld-Konto auszuwählen und die Angebote in Ruhe zu studieren.

 

Doch Tagesgeld ist nicht gleich Tagesgeld. So bietet die Hausbank nicht immer die besten Konditionen, und Filialbanken zahlen notorisch etwas weniger. Die höchsten Zinsen gibt es in der Regel bei Direktbanken, wobei meist Onlinekonten die Zins-Hitliste anführen. Sparer sollten auch darauf achten, dass das Konto gratis geführt wird. Besonders attraktiv sind Tagesgeld-Konten, für die die Banken eine Zinsgarantie geben – in manchen Fällen erstreckt sich diese Zinszusage auf bis zu drei oder sechs Monate. Der Vorteil für Sparer liegt darin, dass die Bank die Zinsen während dieser Zeit nicht senkt, sie selbst aber frei sind, ihr Geld abzuheben, wenn sie etwas Besseres finden sollten. Manche Häuser bieten eine vierteljährliche oder gar monatliche Zinsgutschrift an. Diese sind wegen des Zinseszins-Effektes lohnender als Angebote mit ebenso hohen Zinsen und jährlicher Gutschrift.

 

Mit welchen Tagesgeld-Angeboten Sie derzeit am besten fahren, finden Sie bei uns ganz bequem heraus: Mit dem kostenfreien Tagesgeld-Vergleich.

 

 

Vorsorge für Kinder: Das Special im MANO Finanz-Blog ...

 

 



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