Zurück
.

Finanzielle Vorsorge fürs Kind:

Steuern zahlen? Können Sie sich sparen!

 

Vorsorge für Kinder: Steuern sparenDienstag, 02.Februar 2010:

Eltern, die finanziell für ihr Kind vorsorgen wollen, sollten darauf achten, dass das Finanzamt von den Zinserträgen nicht mehr bekommt als nötig. Wer sich darum nicht kümmert, muss etwa ein Viertel der Erträge an den Fiskus abführen. Doch das lässt sich mit ganz legalen Tricks vermeiden.

 

Grundsätzlich gilt: Wer Kapital anlegt oder anspart, muss auf die Erträge Steuern zahlen – gleich ob das Zinsen von Sparkonten, Dividenden von Unternehmen oder Kursgewinne mit Aktienfonds sind. Allerdings wird dank des Sparerpauschbetrags für Erträge bis zu einer Höhe von 801 Euro pro Person keine Steuer fällig. Für verheiratete Paare gilt der doppelte Betrag.

 

Anders sieht‘s bei höheren Erträgen aus. Von jedem Euro, der den Pauschbetrag übersteigt, will der Fiskus seit Januar 2009 ein Viertel abhaben. Zu dieser Abgeltungssteuer kommen der Solidaritäts-zuschlag auf die 25 Prozent sowie eventuell Kirchensteuer.

 

Damit fließen von jedem Euro an Kapitalertrag bis zu 28 Cent an Staat und Kirche ab. Dieser Tatsache kann sich in Deutschland niemand entziehen, denn die Banken behalten die Erträge, die nicht durch den Pauschbetrag von der Steuer freigestellt sind, einfach ein.

 

Umso verwunderlicher ist, dass viele Sparer und Anleger die Möglichkeiten, legal Steuern zu sparen, selten nutzen. Dazu zählt die Übertragung von Vermögen auf das Kind. Diese Variante ist besonders sinnvoll, wenn die angesparte Summe dem Kind später tatsächlich den Start in die eigene Zukunft erleichtern soll. Konkret: Der Staat gewährt jedem Bürger, gleich ob Kind oder Erwachsener, einen Grundfreibetrag, auf den keine Steuer erhoben wird. Dieser Freibetrag ist zum Januar 2010 auf 8004 Euro erhöht worden. Hinzu kommt, dass auch Kinder Anspruch auf den Sparerpauschbetrag sowie die sogenannte Sonderausgaben-Pauschale von 36 Euro haben. Das bedeutet:

 

Wenn der Nachwuchs keine weiteren Einkünfte hat, können Sohn oder Tochter Kapitalerträge von sage und schreibe 8841 Euro haben, ohne Steuern zu zahlen. Bedingung ist, dass das anzusparende Geld auf ein Konto fließt, das auf den Namen des Kindes lautet. Im Gegenzug können Eltern nicht mehr ohne weiteres auf Kapital und Zinsen zurückgreifen. Sinnvoll ist, dass Eltern in diesem Fall beim Finanzamt eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung (NV) für ihr Kind beantragen. Damit sind die Kapitalerträge des Nachwuchses bis zur maximalen Höhe von 8841 Euro steuerfrei, ohne dass ein eigener Freistellungsauftrag gestellt werden muss. Die NV gilt in der Regel für drei Jahre und muss danach neu beantragt werden. Die Formulare gibt es beim Finanzamt.

 

 

Zurück zur Finanz-Blog Rubrik: Finanzielle Vorsorge für Kinder ...

Alle Beiträge im MANO Finanz-Blog in der Übersicht ...

Weitere Informationen zu Geldanlagen: Die Zinsvergleiche ...



.
.

xxnoxx_zaehler